Waffenkampfkunst

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
(Bertolt Brecht)

Im Waffentraining werden Konzepte verschiedener Waffenkampfkünste vermittelt, die sich auf alle möglichen Hieb- und Stichwaffen übertragen lassen. Die Waffen dienen hierbei nur als Medium, als Vermittler. Die Konzepte lassen sich genauso gut mit Alltagsgegenständen umsetzen und sich letztendlich auch waffenlos zur Selbstverteidigung nützen. Die waffenlose Kampfkunst ergänzt sich durch die Waffen. So erfährt der Schüler über die Waffe eine spezielle Körperschulung welche ihn schneller Verteidigungsfähigkeit macht als ohne Waffentraining.

Im Training kommen neben philippinischen Waffen auch die Waffen der mittelalterlichen Fechtkünste sowie Schild, Tonfa, Machete und Bo zum Einsatz. Vergessene Kampftechniken, die heute kaum noch bekannt sind, lassen sich hier wieder entdecken.

Im Waffentraining werden die verschiedensten Reaktionsformen geübt, um einem Angriff zu begegnen, wie z.B. Ausweichen, Meiden, Parieren, Umlenken, Blocken und Kontern, Distanz aufrecht erhalten oder verkürzen. Das Training ist von Anfang an partnerbezogen und praxisorientiert. Die Partnerübungen nehmen im Training mindestens 80 % der gesamten Unterrichtszeit ein. Gemeinsam werden Schlag-, Reaktions- und Verteidigungstechniken geübt. Hierdurch wird eine grundlegende Körpermechanik geschult.

Da jede Waffe den Anwender auf unterschiedliche Art und Weise fordert, wird ein breites Spektrum an Grundkenntnissen mit verschiedenen Waffen vermittelt. Schon zu Beginn lernt man den Umgang mit einem und zwei Stöcken. Martial Arts Systematics Waffentraining stellt nicht nur eine ideale Ergänzung zur waffenlosen Kampfkunst dar, Fortgeschrittene erkennen auch immer deutlicher die Gemeinsamkeiten zwischen Kampfkünsten mit und ohne Waffen und gelangen auf diesem Weg zu größerem Verständnis und besserem Können in beiden Bereichen.

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