Karate oder Karate-do

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Wird oft als der Weg der leeren Hand übersetzt. Das Japanische Karate teilt sich in vier große und bekannte Stilrichtungen:

Gojuryu Karate: Wird als „harter & weicher Stil“  übersetzt welcher besonders viele Elemente des Chinesischen Boxens enthält.

Shotokan Karate: Ist der am weitesten verbreitete Stil des Karate

Shitoryo Karate: „Schule von Shi & To“ geht auf den Japaner Kenwa Mabuni zurück der seinen Stilnamen mit Silben der Namen seiner beiden Meister bildete.

Wadaryu Karate: „Schule des friedlichen Weges“ Hier vermischten sich zum traditionellen Karate Bewegungen aus dem Jiu Jitsu.

Karate ist eine, durch Film und Fernsehen der 80er und 90er Jahre, sehr bekannte Kampfkunst und wird von manchen als Überbegriff für verschiedene Kampfstile gesehen. Tatsächlich ist Karate relativ jung und sieht, wie viele andere Asiatische Stile auch, ihre Wurzeln im Chinesischen Kung Fu.

Der Name „die leere Hand“ begründet sich auf ein zur Zeit der Entstehung des Karate herrschendes Waffenverbotes in Okinava. Waffen durften nur ausgewählte Gruppen wie z.B.  Samurai tragen. Welche die Schärfe ihrer Schwerter auch an Leichen, Verwundeten oder willkürlich an einfachen Bauern erproben durften.
Aus dieser Not heraus entwickelte sich Karate welches die Bauern im Geheimen trainierten und auch lange Zeit geheim weitergegeben wurde.

Heutzutage erlebt das Karate wie viele andere Kampfkünste auch eine Versportlichung welche nicht von allen gut geheißen wird. Natürlich wird die Bekanntheit des Karate durch sportliche Wettkämpfe gesteigert, aber für viele bleibt genau dadurch die Kampfkunst auf der Strecke.

Wir sehen es so, dass ein Kampf welcher mit leerer Hand beginnt nicht mit leeren Händen enden muss. Und sind dabei wahrscheinlich näher am Ursprung des Karate als so mancher Karate Sportler.

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