Jugendliche

Jugendklasse:

„Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden.“
(Pearl S. Bruck)

In der Jugendklasse werden bereits die Erwachsenen Programme unterrichtet. Das heißt natürlich auch abschied nehmen von liebgewonnen Kinder Rängen. Bei den Jugendlichen handelt es sich ja um „fast“ Erwachsene und die wollen auch so behandelt werden.

Dementsprechend haben Sie Zugang zu unserem Selbstverteidigungs – Kampfkunst- und Waffenkampfkunstprogramm.

Zusätzlich werden spezielle Probleme bei heranwachsenden Jugendlichen aufgegriffen. Hier geht es unter anderem um Cliquen–Bildung und Gruppenzwang, Übergriffe von Älteren, Schulkameraden oder Erwachsenen.

 

Selbstverteidigung:

“Manchmal muss man kämpfen um zu fliehen.”
(Cäptain Jack Sparrow)

Flucht ist ein natürlicher Reflex. Welcher meist dem Kampf vorzuziehen ist.

Nur manchmal ist es von Vorteil Optionen zu haben. Diese Optionen werden bei uns in einem speziell konzipierten Selbstverteidigungssystem gelehrt, geübt und trainiert. Anders als bei den meisten Kampfkünsten, welche sehr Zeitaufwendig sein können, kann Selbstverteidigung in verhältnismäßig kurzer Zeit gelernt werden.

Selbstverteidigung beruht auf einfachen klaren Bewegungen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass man sich nur mit Bewegungen verteidigt, in welchen man sich auch wohl fühlt. Die Funktionalität und Realität steht im Vordergrund. Durch die Konfrontation mit unterschiedlichen Situationen und dem Einschleifen eines systematischen Verhaltens wird es dem Schüler ermöglicht in kurzer Zeit Selbstverteidigungsfähig zu werden.

Die Selbstverteidigung ist integraler Bestandteil des Unterrichtes in der Kampfkunst Akademie Wels. Nur so ist es möglich ausreichend Trainingszeit anzubieten um echte Selbstverteidigungsfähigkeit zu erzeugen. Nutzen sie das Probetraining um einen Eindruck von unserer Selbstverteidigung zu bekommen.

 

Kampfkunst:

“Nimm an, was nützlich ist. Lass weg, was unnütz ist. Und füge das hinzu, was dein Eigenes ist.”
(Bruce Lee)

Kampfkunst modern zu interpretieren ist unser oberstes Anliegen: “Was gestern gut war muss es heute nicht mehr sein.” Durch diese beinhaltende Selbstkritik versuchen wir, es zu vermeiden alte Fehler und Verbohrtheiten nur aus Tradition mitzuschleppen.

Bei uns bekommen Sie Einblick in ein System, welches hinter dem Stil steht. Dadurch wird es Ihnen möglich, die Kampfkunst nicht nur zu kennen, sondern sie auch zu verstehen und zu können.

Die unterrichteten Techniken, Prinzipien und Strategien eignen sich zur Selbstverteidigung, führen zur Steigerung des körperlichen Wohlbefindens und zur Festigung des Selbstvertrauens.
Es ist somit möglich, einen Weg zu beschreiten, welcher über die Selbstverteidigung zur Kampfkunst führt. Dabei wollen wir Körper und Geist optimieren und durch sportliche Betätigung in Einklang bringen. Da in einer Auseinandersetzung zum Großteil die Psyche (geistige Verfassung, Einstellung) entscheidend ist, steht der technische Aspekt im Training zwar am Anfang, wird aber als Mittel zum Zweck angesehen und dient nur dazu die Systematik aufzuzeigen.

Unser Kampfkunst Training ist von Anfang an partnerbezogen und praxisorientiert. Partnerübungen, Schlagpolstertraining und Sparringsaspekte nehmen im Training 70-80% ein. Dies erfolgt im Rahmen einer bewusst freundschaftlichen Atmosphäre, in der die Trainingspartner verantwortungsvoll mit den individuellen Fähigkeiten ihrer Gegenüber umgehen.

Der Unterricht in der Kampfkunstakademie Wels ist wie folgt aufgebaut:

1. Erlernen des Neuen (der Techniken, Prinzipien und Strategien)
2. Üben des Erlernten (um zu verinnerlichen und nicht zu vergessen)
3. Trainieren des Geübten (die wahre Arbeit in der Kampfkunst: das KungFu)
4. Verständnis des Trainierten (Entwicklung der eigenen, individuellen Fähigkeit)
5. Eigenes Können (nicht Kennen)

 

Waffenkampfkunst:

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
(Bertolt Brecht)

Im Waffentraining werden Konzepte verschiedener Waffenkampfkünste vermittelt, die sich auf alle möglichen Hieb- und Stichwaffen übertragen lassen. Die Waffen dienen hierbei nur als Medium, als Vermittler. Die Konzepte lassen sich genauso gut mit Alltagsgegenständen umsetzen und sich letztendlich auch waffenlos zur Selbstverteidigung nützen. Die waffenlose Kampfkunst ergänzt sich durch die Waffen. So erfährt der Schüler über die Waffe eine spezielle Körperschulung welche ihn schneller Verteidigungsfähigkeit macht als ohne Waffentraining.

Im Training kommen neben philippinischen Waffen auch die Waffen der mittelalterlichen Fechtkünste sowie Schild, Tonfa, Machete und Bo zum Einsatz. Vergessene Kampftechniken, die heute kaum noch bekannt sind, lassen sich hier wieder entdecken.

Im Waffentraining werden die verschiedensten Reaktionsformen geübt, um einem Angriff zu begegnen, wie z.B. Ausweichen, Meiden, Parieren, Umlenken, Blocken und Kontern, Distanz aufrecht erhalten oder verkürzen. Das Training ist von Anfang an partnerbezogen und praxisorientiert. Die Partnerübungen nehmen im Training mindestens 80 % der gesamten Unterrichtszeit ein. Gemeinsam werden Schlag-, Reaktions- und Verteidigungstechniken geübt. Hierdurch wird eine grundlegende Körpermechanik geschult.

Da jede Waffe den Anwender auf unterschiedliche Art und Weise fordert, wird ein breites Spektrum an Grundkenntnissen mit verschiedenen Waffen vermittelt. Schon zu Beginn lernt man den Umgang mit einem und zwei Stöcken. Martial Arts Systematics Waffentraining stellt nicht nur eine ideale Ergänzung zur waffenlosen Kampfkunst dar, Fortgeschrittene erkennen auch immer deutlicher die Gemeinsamkeiten zwischen Kampfkünsten mit und ohne Waffen und gelangen auf diesem Weg zu größerem Verständnis und besserem Können in beiden Bereichen.

Hier geht’s zum Infotraining